Hütetrail - Ehingen Kirchen, 19. – 20. September 2020

Hütetrail - Ehingen Kirchen

Hütetrail - Ehingen Kirchen, 19. – 20. September 2020

 

Endlich war es in diesem Jahr soweit – das erste HWT im Club für Britische Hütehunde wurde angeboten!

19.und 20.09.2020 in Ehingen Kirchen Leistungskarten beantragt, gemeldet, und dann ging die lange Fahrt aus dem Norden nach Baden-Württemberg los.

Vorab wurde jeder Teilnehmer darüber informiert, wann er auf den Platz kommen und wie lange er sich dort aufhalten durfte.

Campen war auf dem Gelände wegen der strengen Corona-Auflagen nicht möglich. Also suchte ich mir einen Wohnmobilstellplatz in der Nähe um dort zu übernachten.

Stellplätze gab es sogar kostenlos in mehreren umliegenden Ortschaften.

Strahlender Sonnenschein erwartete uns dann am Tag der Prüfungen. Als Panorama bot sich ein unglaublich schöner Anblick in das Tal mit dem Ort Kirchen.

Der Parkplatz am Waldrand bot allen Autos genug Schatten, damit es den Hunden in ihren Boxen gut gehen konnte.

Bei Ankunft auf dem Platz wurden wir dann von Andrea begrüßt und darum gebeten, die Corona-Auflagen wie Abstand und Mundschutz einzuhalten.

Dann wies sie ausdrücklich auf die Regeln - „FCI-HWT“ Hütetest im CfBrH - hin, die am nebenstehenden Bauwagen ausgedruckt und für uns einsehbar hingen.

Die Startplätze wurden per Los gezogen.

Für das HWT stand eine Herde Skudden zur Verfügung.

Andrea gab uns einige Tipps zu den Schafen, die menschenbezogen waren, aber auch Fehler der Hunde spontan quittieren.

Die Skudden erwiesen sich in der Prüfung als kitzelig, aber wirklich handelbar. Die Prüfung war sogar mit meiner „Showknolle“,

die erst seit 4 ½ Monaten von mir trainiert wird, zu schaffen.

Schade war, dass wir den Platz verlassen mussten, nachdem der letzte Starter unserer Gruppe gelaufen war.

Ich hätte gerne noch beim anschließenden Trail zugeschaut.

Also fuhr ich zurück auf meinen Wohnmobil-Stellplatz und verbrachte einen schönen Nachmittag und Abend direkt neben der Donau.

Am nächsten Tag durfte ich mich erst nach dem Mittag auf dem Platz aufhalten. Andrea erklärte uns für das Trail in Klasse 1 und 2 die Besonderheit dieser Schafe.

Der Zug der Schafe ging eindeutig Richtung Stall und Ort.

Hier war bis auf 2 Starter keiner so richtig erfolgreich, weil die Schafe den kleinsten Handlingsfehler der Hundeführer oder der Hunde bestraften und sich Richtung Stall verabschiedeten.

Andrea kommentierte die Läufe im Nachhinein, so dass jeder Hundeführer nicht nur aus seinen eigenen Fehlern, sondern auch aus den Fehlern anderer Läufe etwas lernen konnte.

Von daher war es das allgemeine Fazit der Starter nicht Enttäuschung, sondern man hatte wieder viel gelernt und konnte das Wissen mit nach Hause nehmen.

Obwohl die Spannung der Prüfungen in der Luft hing, war es eine freundliche Truppe hundebegeisterter Menschen, die hier anzutreffen war.

Keiner muffelte herum, war mürrisch wegen seines Ergebnisses, sondern im Gegenteil, es war eine lockere Atmosphäre, in der sogar gelacht wurde.

Vielen Dank an die Organisatoren, Andrea Husmann und Freddi Potz, die vielen Helfer und unermüdlichen Schafsteller für diese Tage!

 

Bericht: Gabi Schmidt-Lindemann

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